Renault feierte beim Großen
Preis von Großbritannien 1977 sein Debüt als Werksteam.
Dabei trat man mit einem Turbomotor an, was in der
Formel 1 damals ein Novum bedeutete, aber in den
Folgejahren zum Standard wurde.
Nach teilweise beeindruckenden Resultaten im Vorjahr
zählte das Renault-Team 1983 zu den Favoriten in der
Formel 1-Weltmeisterschaft: Dieser Rolle wurden die
Franzosen über den gesamten Saisonverlauf gerecht. Nach
einem spannenden Saisonfinale war Renault
Vizeweltmeister in der Fahrer- und Konstrukteurswertung.
Der Renault RE50 verfügt erstmals über ein Monocoque aus
Kohlefaser und ist 10 Kilogramm leichter.
Ein 10 Minuten Bericht über die Entwicklung des
1. Formel-1 Turbofahrzeugs und der darauffolgende
Einsatz von Turbomotoren von nahezu allen Teams.
Renault war ebenfalls das erste Team, das neben
Ferrari 1983 erstmals auch Wassereinspritzungen
einsetzten.
Renault verbaute zwei kleine KKK-Turbolader mit einem
Gewicht von je 6,7 Kilo. Jede Zylinderreihe des Motors
verfügt nun über einen Lader und die symmetrische
Entwicklung und somit strömungsgünstige Form des Autos
wird so nicht gestört. Ladeluftkühler,
Wassereinspritzung und die unterstützende Peripherie des
Motors wird in die beiden Seitenkästen verpflanzt.
Der Tank für die Wassereinspritzung hatte eine Kapazität
von 12.5l und war im Seitenkasten untergebracht.
Die Wassereinspritzung wurde bei erreichen von
2.5bar Ladedruck aktiviert und erziele eine Abkühlung
der Ladeluft von 50-60°C
Der Aufbau des damaligen Systems ist im Prinzip
identisch mit dem Boost Cooler
Stage 1-Basissystem.
Alain Prost auf Renault RE40 1993 in
Zaandvort/Holland
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Technische Daten
Renault Elf RE40 1983
Gesamtgewicht 545kg
1.5l 6-Zylinder Turbomotor, typ Renault Gordini EF1
Gewicht 179kg
Leistung mit aktivierter Wassereinspritzung <750PS